Pressemitteilung des BV Schmuck und Uhren zum Symposium „Luxus!? – Positionen zwischen Opulenz und Askese“ in Pforzheim

Was ist der Luxus der Zukunft: Geld? Zeit? Handwerkskunst? Design? Verknappung? Genuss? Beschleunigte Produktionszyklen – wie in der Mode – und…

Was ist der Luxus der Zukunft: Geld? Zeit? Handwerkskunst? Design? Verknappung? Genuss? Beschleunigte Produktionszyklen – wie in der Mode – und Wegwerfartikel verändern die DNA luxuriöser Dinge. Wie sehen künftige Kostbarkeiten aus?

Beim Symposium am 23. und 24. Juni 2017 an der Pforzheimer Hochschule stellten herausragende Gestalter, Wissenschaftler, Künstler, Berater und Kulturtheoretiker ihre künftigen Luxus-Konzepte vor – und kamen miteinander und mit dem Publikum ins Gespräch. „Mit dem Forschungsthema Luxus bringen wir Theoretiker und Praktiker zusammen und setzen damit auf die Stärken unserer Hochschule, praktische Fertigkeiten im fruchtbaren Schulterschluss mit theoretischen Grund-lagen zu vermitteln“, weiß Professor Dr. Thomas Hensel, der das Symposium konzipiert hat.

SWR2 Moderatorin Dr. Susanne Kaufmann moderierte im Laufe der zwei Tage Vorträge von Prof. Dr. Lambert Wiesing, dem Autor des Buches Luxus aus dem Jahr 2015 oder Prof. Dr. Oliver P. Heil, Co-Autor des Buches Luxury Marketing & Management (2015). Sie diskutierte mit Praktikern wie Christoph Wellendorff, Geschäftsführer des Schmuckherstellers Wellendorff Gold-Creationen, Uhrmachermeister Wilhelm Rieber, genannt „Magier der Uhren“ und Zaim Kamal, dem Kreativdirektor des Unternehmens Montblanc. Und sie sprach mit Querdenkern wie der Autorin Greta Taubert, die sich in ihrem Buch Im Club der Zeitmillionäre in einem Selbstversuch mit zeitlicher Freiheit als einer anderen Art von Reichtum beschäftigt hat.

Als „perfect fit“ beschreibt Hauptgeschäftsführer Dr. Guido Grohmann vom BV Schmuck und Uhren das Projekt. Der Bundesverband unterstützte die zweitägige Tagung finanziell im Rahmen des Jubiläums Goldstadt 250. „Wir unterstützen das Projekt, weil das Thema für unsere Branche natürlich sehr wichtig ist. Zudem wollen wir den Kontakt zwischen der Hochschule und unseren bundesweit angesiedelten Mitgliedsfirmen nachhaltig fördern.“ Für Grohmann besteht „unbestritten enormes Potenzial“, wenn Wirtschaft und Institutionen aus Bildung und Forschung auch in unserer Branche stärker zusammenarbeiten.

Bild: Dr. Susanne Kaufmann im Gespräch mit Wilhelm Rieber

Diesen Beitrag teilen: