Das Made In Germany Siegel des BV Schmuck und Uhren

Erkennbare Qualität und Zuverlässigkeit. Durch ein sichtbares Siegel.

„Made in Germany“ genießt weltweit höchste Anerkennung und Wertschätzung. Der Begriff gilt weltweit als Gütesiegel für Spitzenqualität, Beständigkeit und Zuverlässigkeit. Dies gilt auch für Uhren und für Schmuck aus deutscher Produktion.

Damit Verbraucher auf den ersten Blick erkennen können, ob ein Schmuckstück oder eine Uhr „Made in Germany“ ist oder nicht, bietet die Kennzeichnung mit dem gleichnamigen Siegel des Bundesverbandes Schmuck, Uhren, Silberwaren und verwandte Industrien e. V. eine wichtige Hilfestellung. Es steht für hohe Qualität, nachhaltige Produktion und die Sicherung von Arbeitsplätzen.

Qualität definieren. Für einheitliche Standards.

Hochwertige Verarbeitung, attraktives Design und schnelle Lieferzeit sind typische Eigenschaften von Schmuck und Uhren „Made in Germany“. Um diese Tradition zu erhalten, haben sich ausgewählte Produzenten aus Deutschland zu einem einheitlichen Qualitätsstandard verpflichtet, der sowohl organisatorische Kriterien als auch Kriterien zur Qualität der Komponenten enthält.

Hersteller, die sich mit unserem Siegel auszeichnen lassen möchten, müssen die strengen Normvorgaben des BV Schmuck und Uhren erfüllen. Erst dann vergibt der Bundesverband das Zeichen. Für die Einhaltung dieser Kriterien stehen die teilnehmenden Unternehmen mit ihrem guten Namen.

Qualität sichern. Aus Verantwortung.

Initiiert von Mitgliedsunternehmen des Bundesverbandes Schmuck und Uhren in den relevanten Fachgruppen, repräsentiert das Label „Made in Germany“ ein bis dato einzigartiges Prädikat innerhalb der Schmuck- und Uhrenbranche. Das Anliegen der beteiligten Unternehmen: Aktive Qualitätssicherung, Unterstützung der Verbraucher bei der Wahl ihres Produktes und einen Wiedererkennungswert für Qualität aus Deutschland schaffen.

Kriterien für das Made in Germany-Siegel Schmuck

Made in Germany Schmuck Siegel des BV Schmuck und Uhren

Organisatorische Kriterien

Design- und Produktentwicklung für das mit der Wort- und Bildmarke „Made in Germany“ gekennzeichnete Produkt findet im Wesentlichen in Deutschland statt (F + E). Mindestens 70% der Arbeits- und/oder Maschinenzeit muss in Deutschland geleistet worden sein.

Qualität der Komponenten

  • Für das vom Lizenznehmer mit der Wort- und Bildmarke „Made in Germany“ gekennzeichnete Produkt werden nur im Markt bewährte und akzeptierte Materialien unter Einhaltung aller gesetzlichen Bestimmungen der Bundesrepublik Deutschland und der EU-Richtlinien verwendet. Rohstoffbeschaffung und Bearbeitung unterliegen strengen ethischen Grundsätzen. Diese erfolgt in Anerkennung der CIBJO-Regularien in den sogenannten „Blauen Büchern“, Einkauf von Diamanten nach dem Kimberly Prozess.
  • Der Qualitätsstandard entspricht dem Niveau, das regelmäßig nur durch eine einschlägige Berufsausbildung oder Berufserfahrung in einem der Goldschmiedegewerke oder durch eine entsprechende fachlich fundierte Ausbildung erworben werden kann.
  • Die Endmontage des mit der Wort- und Bildmarke „Made in Germany“ gekennzeichneten Produktes findet ausschließlich in der Produktionsstätte des Lizenznehmers innerhalb der Bundesrepublik Deutschland statt. Alternativ kann die Endmontage des Produktes bei einem in Deutschland ansässigen Dienstleistungsbetrieb im Auftrag des Lizenznehmers unter Einhaltung der in dieser Vereinbarung niedergelegten Kriterien erfolgen.

Kriterien für das Made in Germany-Siegel Uhren

Made in Germany Uhren Siegel des BV Schmuck und Uhren

Organisatorische Kriterien

  • Die Uhrenmarke erfüllt mit dem gekennzeichneten Produkt die gesetzlichen Anforderungen zur Kennzeichnung mit der Wort- und Bildmarke „Made in Germany“.
  • Die Uhrenmarke des Lizenznehmers muss in Deutschland registriert sein, bei Quarzuhren zusätzlich EAR-Registrierung.
  • Design- und Produktentwicklung sowie die Endmontage für das mit der Wort- und Bildmarke „Made in Germany“ gekennzeichnete Produkt findet ausschließlich in Deutschland statt (F + E).

Qualität der Komponenten

  • Für das vom Lizenznehmer mit der Wort- und Bildmarke „Made in Germany“ gekennzeichnete Produkt werden nur im Markt bewährte und akzeptierte Materialien unter Einhaltung aller gesetzlichen Bestimmungen der Bundesrepublik Deutschland und der EU-Richtlinien verwendet.
  • Der Bundesverband Schmuck und Uhren empfiehlt hierbei dringlich nur die Verwendung von Produktkomponenten renommierter Hersteller, soweit möglich aus deutscher und europäischer Produktion.
  • Der Lizenznehmer verpflichtet sich, den Werkstoff „Alloy“ (gehört zur Gruppe der Nickellegierungen) bei der Produktion nicht zu verwenden.
  • Der Lizenznehmer verpflichtet sich, in der seinem Produkt beiliegenden Produktbeschreibung gegenüber dem Endverbraucher verbindliche Angaben zur Art und Beschaffenheit der verwendeten Materialien zu machen.
  • Verwendung von Uhrwerken: Derzeit gibt es keine frei am Markt zu erwerbenden Uhrwerke aus deutscher Fertigung. Dem Lizenznehmer ist es deshalb gestattet Uhrwerke zu verwenden, die in anderen Ländern gefertigt werden.
  • Der Lizenznehmer verpflichtet sich, in der seinem Produkt beiliegenden Produktbeschreibung verbindliche Angaben zum Lizenznehmer und Bezeichnung des verwendeten Uhrwerkes zu machen.
  • Die Endmontage des Produkte erfolgt nach den Regeln des traditionellen Uhrmacher-Handwerks in Deutschland.
  • Alle verwendeten Komponenten werden vom Lizenznehmer vor der Montage zu 100% einer strengen visuellen Eingangskontrolle unterzogen und soweit erforderlich, auch einer technischen Überprüfung. Nur Komponenten, die optisch und technisch einwandfrei sind, werden verarbeitet.
  • Die Endmontage des mit der Wort- und Bildmarke „Made in Germany“ gekennzeichneten Produktes findet ausschließlich in der Produktionsstätte des Lizenznehmers innerhalb der Bundesrepublik Deutschland statt. Alternativ kann die Endmontage des Produktes bei einem in Deutschland ansässigen Dienstleistungsbetrieb im Auftrag des Lizenznehmers unter Einhaltung der in dieser Vereinbarung niedergelegten Kriterien erfolgen.
  • Eine (unauffällige) Codierung im Innenbereich der Uhr durch den externen Montage-Betrieb (Dienstleistungs-Betrieb, welcher nicht Lizenznehmer dieses Vertrages ist) ist als Montage-Nachweis erforderlich, z.B.: Kürzel des Montagebetriebes und die beiden Endziffern des Produktionsjahres. Dieser Code wird vom Lizenznehmer der DSU GmbH gemeldet und dort registriert.
  • Der Lizenznehmer ist verpflichtet, die Wort- und Bildmarke „Made in Germany“ immer in Verbindung mit der Firma und dem Markennamen des Lizenznehmers zu verwenden. Dies bezweckt den Schutz der Wort- und Bildmarke „Made in Germany“ vor missbräuchlicher Verwendung durch Unberechtigte.
  • Die qualitative Endabnahme des mit der Wort- und Bildmarke „Made in Germany“ gekennzeichneten Uhrenproduktes fällt unter die Verantwortung des Lizenznehmers.
  • Uhrenprodukte, die mit einer Angabe zur Wasserdichtigkeit versehen sind, werden im Betrieb des Lizenznehmers in Deutschland auf die angegebene Wasserdichtigkeit unter Einhaltung der gültigen DIN-Normen geprüft. Zumindest bei Spezialuhren (z.B. Taucheruhren) ist das Prüfergebnis zu dokumentieren.

Teilnehmende Hersteller

Der BV Schmuck und Uhren ist stolz auf die stetig wachsende Liste von an unserer Initiative teilnehmenden Herstellern:

  • Andreas Daub GmbH + Co. KG
  • Aristo Vollmer GmbH
  • Carl Dillenius Bijouterie GmbH
  • Carl Engelkemper GmbH & Co. KG
  • Dettinger Schmuck GmbH
  • Elysee Uhren GmbH
  • ERMANO Uhrwerke GmbH
  • Ernst Mitschele Uhren und Schmuck GmbH
  • Erwin Reich GmbH & Co. KG
  • Hanhart 1882 GmbH
  • Hermann Staib GmbH
  • Otto Hutt GmbH
  • J. Köhle GmbH & Co. KG
  • Karl Habmann GmbH
  • Leo Wittwer GmbH & Co. KG
  • Lilienthal Lifestyle GmbH
  • Martin Guthmann Schmuckmanufaktur
  • Moser + Pfeil GmbH + Co. KG
  • Nittel System
  • Nivrel Uhren – Gerd Hofer GmbH
  • Raff GmbH & Co.KG
  • Richard Bethge GmbH
  • Silhouette Schmuck Bentner GmbH + Co. KG
  • STOWA GmbH + Co. KG
  • Victor Mayer GmbH & Co. KG