Pforzheim, 11.03.2026. Die Mitgliederversammlung des Bundesverband Schmuck, Uhren, Silberwaren und verwandte Industrien e.V. (BVSU) blickte auf ein herausforderndes und doch erfolgreiches Jahr 2025 für den Verband und die Branche.
BVSU-Präsident Uwe Staib begrüßte mehr als 50 Mitglieder des BVSU im Panoramasaal der Sparkasse Pforzheim Calw.
In seinem Tätigkeitsbericht blickte Hauptgeschäftsführer Guido Grohmann auf ein herausforderndes Jahr 2025 für die deutsche Schmuck-, Uhren- und Edelmetallindustrie zurück. Vor dem Hintergrund einer insgesamt schwierigen wirtschaftlichen Lage unterstützte der Verband seine Mitgliedsunternehmen insbesondere bei tarifpolitischen Fragen, regulatorischen Herausforderungen und internationalen Handelsthemen. Zu den Schwerpunkten gehörten unter anderem die Tarifverhandlungen in der Edelmetallindustrie, Fragen der Exportzölle, die Umsetzung internationaler Sanktionen sowie Themen wie Verbraucherschutz, Kennzeichnung und Nachhaltigkeitskommunikation in der Branche. Darüber hinaus engagierte sich der Verband weiterhin intensiv auf internationalen Fachmessen sowie in nationalen und internationalen Branchennetzwerken. Ein besonderes Augenmerk galt auch der Förderung des Branchennachwuchses durch die neu gegründete „BVSU-Zukunftswerkstatt“. Trotz eines wirtschaftlich schwierigen Umfelds zeigte sich der Verband insgesamt gut aufgestellt und setzt seine Arbeit im Sinne der Mitgliedsunternehmen fort.
Über das Geschäftsjahr der BVSU-eigenen Tochter- und Servicegesellschaft Deutsche Schmuck und Uhren GmbH berichtete Geschäftsführerin Christine Köhle-Wichmann. Frau Karina Ratzlaff berichtete für die Vereinigung der Bundesverbände des deutschen Schmuck- und Silberwarengewerbes über die Aktivitäten des Weltschmuckverbandes CIBJO.
Ein weiterer Programmpunkt der Mitgliederversammlung war der Vortrag von Frank Michael Müller, Herausgeber der Branchenstudien „Schmuckmonitor“ und „Uhrenmonitor“. Unter dem Titel „Welt und Schmuckmarkt im Wandel: Chancen in unruhigen Zeiten“ analysierte er aktuelle Entwicklungen auf den internationalen Märkten und gab Einblicke in das Konsumverhalten von Schmuck- und Uhrenkäufern. Seine Studien liefern der Branche regelmäßig fundierte Daten zur Nachfrage, zu Zielgruppen und zu Markttrends und gelten als eine der zentralen Informationsquellen für Hersteller und Handel.
Die Erkenntnisse aus dem Vortrag waren einer von vielen Diskussionspunkten beim anschließenden Get-Together der deutschen Schmuck- und Uhrenindustrie.
Bildcredit: BVSU
Bild v.l.n.r.: Vizepräsident Peter Pfäffle (Karl Scheufele), Vizepräsident Marcus Binder (Binder Metalle / Emil Kraus), Präsident Uwe Staib (Hermann Staib), Hauptgeschäftsführer Guido Grohmann, Referent Frank Michael Müller (Responsio)



