Die Neue Züricher Zeitung am Sonntag hat in der heutigen Ausgabe eine Bericht veröffentlicht mit dem Titel “Swatch Group verlässt Uhren- und Schmuckmesse Basel”. Laut diesem Bericht hat die Swatch Group beschlossen, ab 2019 nicht mehr an der Baselworld präsent zu sein. Begründet wird dieser Schritt innerhalb des Artikels unter anderem mit der Tatsache, dass die Aussteller in die Neukonzeption der Baselworld entgegen den Forderungen der Swatch Group nicht mit einbezogen war.

Laut Artikel kam es am 8. Mai 2018 zu einem Gespräch zwischen Swatch und Baselworld in dem die Swatch Group auf die Berücksichtigung sowie den Einbezug der Aussteller bei der Konzeption und der inhaltlichen Ausrichtung der Messe bestand. Am 8. Juli 2018 sei dann die Neukonzeption einfach so zugestellt worden.

Diese Aussage ist insoweit verwunderlich, da die Baselworld sehr wohl einen Schweizer Fachbeirat sowie einen internationalen Fachbeirat besitzt. Beiden Fachbeiräten wurde das neue Konzept im Vorfeld vorgestellt und Anmerkungen aus den Ausstellerkreisen wurden aufgenommen. Besonders pikant daran ist, dass der Schweizer Ausstellerausschuss ausgerechnet von einem Vertreter der Swatch Group geleitet wird, kein geringerer als François Thiébaud, dem CEO von Tissot.

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